FG Requirements Engineering Norddeutschland

22.März 2012 pdv TAS, Hamburg
Am 22. März findet das nächste Treffen der ASQF Fachgruppe Requirements Engineering Norddeutschland statt.

Folgende Vorträge sind vorgesehen:

Vortrag 1: Ich krieg’ Zustände – Anforderungsmanagement rückwärts

Auf der Suche nach dem passenden Testverfahren für ihre Embedded Software-Projekte hat die pdv TAS ein eigenes Werkzeug entwickelt. Die Kreuzung aus “Tapete” und “Telefonbuch” ermöglicht zustands-/ereignisgetriebenes Testen und bietet einerseits eine gute Übersicht über den gesamten Test, kann andererseits aber auch beliebige detaillierte Informationen zu einzelnen Testfällen aufnehmen. Wie das Ergebnis aussieht und wie es quasi “nebenbei” auch noch die Vollständigkeit und Konsistenz der Anforderungen verifiziert, soll dieser Vortrag zeigen.

Referent: Martin R. Findert , pdv TAS

Vortrag 2: Qualitätskontrolle für [Anforderungs-] Spezifikationen (SQC)

Anforderungs- und Spezifikationsdokumente dienen der Kommunikation in einem Projekt. Innerhalb dieses Projektkontexts kommunizieren Auftraggeber mit Auftragnehmern, Entwickler/innen mit der Fachabteilung, Entwickler/innen untereinander, verschiedene Fachabteilung, IT-Personal, Dienstleister, … über diese Dokumente. Alle Projekt-Parteien haben jeweils einen unterschiedlichen Kenntnisstand über die zu lösende Aufgabe und blicken aus unterschiedlichen Perspektiven und Interessen auf diese Dokumente.

Je genauer man diese Dokumente auf seine Abnehmer und den nachfolgenden Prozessen abstimmt, desto wertvoller werden die Dokumente für die Projekt-Kommunikation.

Ziel ist somit, Dokumente so zu verfassen, dass diese von den Abnehmern verstanden und weiterverwendet werden können. Hierzu ist es sinnvoll definierte stichprobenartige Kontrollen schon bei der Erstellung und beim Gegenlesen/Prüfen eines Dokumentes durchzuführen. Das Ergebnis gibt dem Autor/der Autorin dann einen Hinweis, ob das Dokument überarbeitet oder weitergegeben werden kann.

Vermeidet man bereits in dieser Phase der Entwicklung bzw. Kommunikation erste Missverständnisse, Unklarheiten und fehlende Informationen, werden diese Punkte im späteren Produkt nicht als Fehler hervortreten und helfen Ausfallkosten zu reduzieren.

Referent: Jörg Sievers, Ponton Consulting GmbH

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